Lebermetastasen DTZ Therapie GbR

Strahlentherapie bei Lebermetastasen: Gezielt, schonend und als Teil eines Gesamtkonzepts

Stereotaktische Bestrahlung als lokale Ergänzung zur systemischen Therapie

Insbesondere bei Tumoren des Magen-Darm-Trakts treten Metastasen häufig in der Leber auf. Da die Leber ein sehr belastbares Organ ist, verursachen diese Absiedlungen zunächst oft keine Beschwerden. Dennoch stellen Lebermetastasen eine ernsthafte Bedrohung dar – denn eine funktionierende Leber ist lebenswichtig für den gesamten Stoffwechsel.

Die wichtigste Behandlungsform ist in den meisten Fällen eine systemische medikamentöse Therapie, meist in Form von Chemotherapie. Wenn allerdings nur wenige Metastasen vorhanden sind oder diese auf die Medikamente nicht ausreichend ansprechen, kommen lokale Verfahren wie die Operation, die interstitielle Brachytherapie oder die stereotaktische Strahlentherapie zum Einsatz.

Diese gezielten Verfahren können einzelne Metastasen in der Leber hochpräzise ausschalten, ohne das umliegende gesunde Gewebe unnötig zu belasten. Sie werden individuell geplant und in der Regel im Rahmen einer Tumorkonferenz gemeinsam mit allen behandelnden Fachrichtungen abgestimmt, um das gesamte Therapiekonzept optimal aufeinander abzustimmen.

Welche Ziele verfolgt die Strahlentherapie in der Palliativmedizin?

Ziel der Strahlentherapie bei Lebermetastasen ist die lokale Beseitigung von Tumorzellen, um das Fortschreiten der Erkrankung in der Leber aufzuhalten und die Organfunktion möglichst lange zu erhalten.

Dabei ist wichtig zu verstehen: Auch wenn die lokale Behandlung erfolgreich ist, besteht bei einer bereits vorliegenden Metastasierung ein hohes Risiko für weitere, derzeit noch nicht nachweisbare Absiedlungen. Aus diesem Grund ersetzt die Strahlentherapie nicht die Chemotherapie – sie ergänzt sie sinnvoll als Bestandteil eines interdisziplinären Gesamtkonzepts.

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Wie verbessert die Strahlentherapie bei Lebermetastasen die Lebensqualität des Patienten?

Eine Pause ermöglichen

Bei fortgeschrittenen Erkrankungen kann durch die gezielte Bestrahlung fortschreitender Metastasen eine therapiefreie Pause zwischen den Chemotherapiezyklen ermöglicht werden. Dadurch lassen sich belastende Nebenwirkungen verringern oder ganz vermeiden.

Gibt es besondere Technologien / Therapien, die das DTZ Berlin zur Behandlung von Lebermetastasen einsetzt?

Bei der Strahlentherapie von Lebermetastasen kommen zwei grundlegend unterschiedliche Verfahren zum Einsatz.

Bei der interstitiellen Brachytherapie wird die Metastase von einem interventionellen Radiologen mithilfe eines Katheters gezielt von außen angesteuert. Anschließend wird eine radioaktive Strahlenquelle computergesteuert mit höchster Präzision direkt in das Tumorgewebe eingebracht. Der besondere Vorteil dieses Verfahrens liegt in der Schonung des umliegenden gesunden Gewebes, da die Strahlung von innen nach außen wirkt. Allerdings ist hierfür ein minimalinvasiver Eingriff unter kurzer Narkose notwendig.

Bei der stereotaktischen Strahlentherapie hingegen erfolgt die Behandlung von außen – ohne Operation und ohne Narkose – mithilfe eines Linearbeschleunigers. Dank moderner Technik sind beide Verfahren hochpräzise und wirkungsvoll und eignen sich hervorragend zur gezielten Behandlung von Lebermetastasen.

Wie sollte sich der Patient während der Therapie ernähren?

Gesund und ausgewogen

Während der gesamten Dauer der Strahlen­­therapie ist eine aus­gewogene und gesunde Ernährung von großer Bedeutung, um Ihren Körper optimal zu unterstützen und die best­möglichen Behandlungs­­ergebnisse zu er­zielen.

Rauchen während der Strahlentherapie?

Bitte Folgendes beachten:

Zwei Stunden vor Ihrer Strahlen­­­therapie­­sitzung sollten Sie auf das Rauchen verzichten, da die Reduzierung von Sauer­stoff im Gewebe die Wirksamkeit der Behandlung vermindert. Sollte es Ihnen schwer­fallen, auf Zigaretten zu verzichten, ist es besser möglichst früh am Tag einen Termin zu wählen. Nach der täglichen Be­strahlung ist es zwar immer noch nicht gesund, aber beeinträchtigt nicht unmittelbar die Be­handlung.

Welche Unterstützung kann der Patient nach der Therapie erwarten?

Nachsorge

Nach Abschluss der Bestrahlung erfolgt die weitere Betreuung im Rahmen der Nachsorge. Diese umfasst sowohl medizinische Verlaufskontrollen als auch begleitende Unterstützungsangebote.

Von der Terminvereinbarung bis zur Behandlung

Unsere 4 Schritte in der Übersicht

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1. Termin vereinbaren

Nehmen Sie mit uns telefonisch oder digital Kontakt auf und vereinbaren Sie einen ersten Termin.

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2. Erst­gespräch führen

In einem ausführlichen Gespräch werden mögliche Behandlungs­optionen besprochen


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3. Bestrahlungs-Behandlung

Ihre Bestrahlungs­sitzungen erhalten Sie über einen fest­gelegten Zeit­raum, jede Sitzung dauert nur wenige Minuten.

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4. Nachsorge­untersuchung

Nach Ihrer Strahlen­therapie führen wir eine Nach­sorge­untersuchung durch, um die Reaktion Ihres Körpers zu bewerten.

Unser Team

Bei uns finden Sie die besten Experten für Ihre Erkrankung.

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"Eine gute Strahlentherapie bietet modernste Therapie und fügt sich in EIN Team für den Patienten ein."

Dr. Matthias Lampe
Facharzt für Strahlentherapie
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"Das Vertrauen unserer Patienten gilt dem Arzt und nicht den Geräten."

Dr. Hendrik Herm
Facharzt für Strahlentherapie
Ärztlicher Leiter der DTZ Therapie am Frankfurter Tor