Pankreaskrebs DTZ Therapie GbR

Die Kombination aus Chemo­therapie und Strahlen­therapie bietet viele Vorteile

Als Vor­behandlung zur OP

Die wichtigste Therapie für Patienten mit dieser Erkrankung ist die operative Entfernung des Tumors. Jedoch ist in vielen Fällen eine Vor­behandlung notwendig, um die Operation zu verbessern durch Schrumpfung bzw. Verkleinerung des Tumors, dies wird als neo­adjuvante Behandlung bezeichnet. Hier gibt es die Option einer alleinigen Chemo­therapie oder die Kombination von Chemo­therapie und Bestrahlung. Der Vorteil der Strahlen­therapie wurde in der Phase 3 Studie „PREOPANC” nachgewiesen. Welches Vorgehen individuell sollte eine inter­disziplinäre Tumor­konferenz empfehlen. In einzelnen Fällen kann die Strahlen­therapie auch nach der OP eventuelle Tumor­reste behandeln, dies wird adjuvante Bestrahlung bezeichnet.

Eine weitere wichtige Anwendung der Strahlen­therapie ist bei in­operablen Situationen, das Wachstum durch eine Bestrahlung zu ver­langsamen. Diese palliative Behandlung wird oft zur Schmerz­linderung eingesetzt und kann auch als Kurz­zeit­bestrahlung mit Stereo­taxie erfolgen.

Oder als palliative Behandlung

Eine weitere wichtige Anwendung der Strahlen­therapie ist bei in­operablen Situationen, das Wachstum durch eine Bestrahlung zu verlangsamen. Diese palliative Behandlung wird oft zur Schmerz­linderung eingesetzt und kann auch als Kurz­zeit­bestrahlung mit Stereo­taxie erfolgen.

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Was wird im Erstgespräch besprochen?

  • Die Not­wendigkeit der Behandlung:
    Wir erklären Ihnen, ob in Ihrem Fall eine Strahlen­therapie erforderlich ist und aus welchen Gründen. Oft basiert diese Entscheidung auf dem Beschluss einer Tumor­konferenz.
  • Der Grund für die Bestrahlung:
    Wir erläutern Ihnen die genauen Gründe für die empfohlene Strahlen­therapie.
  • Die Chancen und Risiken:
    Wir geben Ihnen eine individuelle Einschätzung der möglichen Erfolgs­chancen und Risiken der Behandlung und erklären diese ausführlich.
  • Der Ablauf der Behandlung:
    Der genaue Ablauf der Strahlen­therapie wird Ihnen Schritt für Schritt erklärt.

Wann wird die Strahlentherapie bei Pankreaskrebs begonnen und wie lange dauert sie in der Regel?

Wie bei allen komplexen Erkrankungen ist es wichtig, den Therapie­beginn mit allen beteiligten Ärzten abzustimmen. Die einzelne Behandlung dauert ca. 15 Minuten. Insgesamt liegt die Behandlungs­zeit meist bei 3- 4 Wochen.

Rauchen vor der Strahlentherapie?

Zwei Stunden vor Ihrer Strahlen­­therapie­­sitzung sollten Sie auf das Rauchen verzichten, da die Reduzierung von Sauer­stoff im Gewebe die Wirksamkeit der Behandlung vermindert. Sollte es Ihnen schwer­fallen, auf Zigaretten zu verzichten, ist es besser möglichst früh am Tag einen Termin zu wählen. Nach der täglichen Bestrahlung ist es zwar immer noch nicht gesund, aber beeinträchtigt nicht unmittelbar die Behandlung.

Ernährung während der Strahlentherapie

Während der Bestrahlung kommt es sehr oft zu einer erhöhten Empfind­lichkeit des Darms, insbesondere des Dünn­darms. In dieser Zeit sollten Sie auf saure Nahrungs­mittel, vornehmlich Frucht­säfte verzichten, bzw. kritisch die Verträg­lichkeit beobachten, auch blähende und scharf gewürzte Nahrungs­mittel sollten vermieden werden.

Wie viele Bestrahlungen bekommt man in der Regel bei Pankreaskrebs?

Die Anzahl der Bestrahlungen ist abhängig von dem Therapie­konzept. Bei einer stereo­taktischen Kurz­zeit­bestrahlung sind dies 5 Termine bei den meisten anderen ca. 20 Termine bzw. 4 Wochen.

Darf die Strahlentherapie unterbrochen werden?

Ihre Strahlen­therapie sollte nach Möglichkeit nur in Aus­nahme­fällen unter­brochen werden, da selbst kurze Unter­brechungen von einer Woche erhebliche Nach­teile mit sich bringen können. Daher ist es wichtig, geplante Termine wie den Familien­urlaub im Vor­feld mit Ihrem Strahlen­therapeuten zu besprechen. Gemeinsam finden wir eine passende Lösung.

Gibt es spezielle Arbeitsmittel oder Therapien, die im DTZ Berlin zur Behandlung von Pankreaskrebs eingesetzt werden?

Die Bestrahlung des Pankreas ist technisch kompliziert, weil das Organ von sehr empfindlichen Strukturen, insbesondere dem Dünn­darm umgeben ist. Wir nutzen eine künstliche Intelligenz zur sicheren Erkennung der umgebenden Risiko­organe, damit die Behandlung besonders schonend erfolgen kann. Eine weitere Heraus­forderung ist die korrekte Positionierung des Patienten, weshalb wir einen speziellen Robo­tertisch (Hexapod) einsetzen. Diese Kombination ermöglicht eine schnelle und sichere Behandlung.

Von der Terminvereinbarung bis zur Behandlung

Unsere 4 Schritte in der Übersicht

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1. Termin vereinbaren

Nehmen Sie mit uns telefonisch oder digital Kontakt auf und vereinbaren Sie einen ersten Termin.

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2. Erst­gespräch führen

In einem ausführlichen Gespräch werden mögliche Behandlungs­optionen besprochen


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3. Bestrahlungs-Behandlung

Ihre Bestrahlungs­sitzungen erhalten Sie über einen fest­gelegten Zeit­raum, jede Sitzung dauert nur wenige Minuten.

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4. Nachsorge­untersuchung

Nach Ihrer Strahlen­therapie führen wir eine Nach­sorge­untersuchung durch, um die Reaktion Ihres Körpers zu bewerten.

Unser Team

Bei uns finden Sie die besten Experten für Ihre Erkrankung.

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"Eine gute Strahlentherapie bietet modernste Therapie und fügt sich in EIN Team für den Patienten ein."

Dr. Matthias Lampe
Facharzt für Strahlentherapie
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"Das Vertrauen unserer Patienten gilt dem Arzt und nicht den Geräten."

Dr. Hendrik Herm
Facharzt für Strahlentherapie
Ärztlicher Leiter der DTZ Therapie am Frankfurter Tor