Brustkrebs DTZ Therapie GbR

Die Strahlen­therapie übernimmt eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Brust­krebs

Effektive Tumor­kontrolle und Gewebe­schonung

Die Strahlen­therapie ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung von Brust­krebs. In Kombination mit einer Operation bietet Ihnen die Strahlen­therapie eine optimale Schonung des gesunden Gewebes, ein gutes kosmetisches Ergebnis sowie eine effektive Tumor­kontrolle. Besonders nach einer brust­erhaltenden Operation ist die Strahlen­therapie unverzichtbar, um das Risiko eines Rück­falls zu minimieren und das verbleibende Brust­gewebe bestmöglich zu schützen.
Auch bei sehr fort­geschrittenen Brust­krebs­erkrankungen kann die Strahlen­therapie nach der voll­ständigen Entfernung der Brust die Tumor­kontrolle deutlich verbessern und somit Ihre Prognose verbessern.

Strahlen­therapie als lokales Verfahren

Es ist wichtig zu betonen, dass die Strahlen­therapie ein lokales Behandlungs­verfahren ist und nicht die systemische Wirkung einer Chemo­therapie ersetzt, die darauf abzielt, die Aus­breitung von Tumor­zellen im gesamten Körper zu verhindern.
Sie sollten keine Angst vor der Strahlen­therapie haben, denn sie bietet Ihnen viele Vorteile und trägt entscheidend zur erfolgreichen Behandlung von Brust­krebs bei.

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Was wird im Erstgespräch besprochen?

  • Die Not­wendigkeit der Behandlung:
    Wir erklären Ihnen, ob in Ihrem Fall eine Strahlen­therapie erforderlich ist und aus welchen Gründen. Oft basiert diese Entscheidung auf dem Beschluss einer Tumor­konferenz.
  • Der Grund für die Bestrahlung:
    Wir erläutern Ihnen die genauen Gründe für die empfohlene Strahlen­therapie.
  • Die Chancen und Risiken:
    Wir geben Ihnen eine individuelle Einschätzung der möglichen Erfolgs­chancen und Risiken der Behandlung und erklären diese ausführlich.
  • Der Ablauf der Behandlung:
    Der genaue Ablauf der Strahlen­therapie wird Ihnen Schritt für Schritt erklärt.
  • Die Haut­pflege während der Therapie:
    Wir geben Ihnen Informationen zur Haut­pflege und überreichen Ihnen ein ent­sprechendes Haut­pflege­set (bei Brustkrebs), um Ihre Haut optimal zu schützen.

Rauchen vor der Strahlentherapie?

Zwei Stunden vor Ihrer Strahlen­­therapie­­sitzung sollten Sie auf das Rauchen verzichten, da die Reduzierung von Sauer­stoff im Gewebe die Wirksamkeit der Behandlung vermindert. Sollte es Ihnen schwer­fallen, auf Zigaretten zu verzichten, ist es besser möglichst früh am Tag einen Termin zu wählen. Nach der täglichen Bestrahlung ist es zwar immer noch nicht gesund, aber beeinträchtigt nicht unmittelbar die Behandlung.

Ernährung während der Strahlentherapie

Während der gesamten Dauer der Strahlen­therapie ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung von großer Bedeutung, um Ihren Körper optimal zu unterstützen und die best­möglichen Behandlungs­ergebnisse zu erzielen.

Wann beginnt die Strahlentherapie?

Wir beginnen i.d.R. inner­halb von 4 bis 6 Wochen nach Ihrer Operation mit der Strahlen­therapie. Dieser Zeit­raum kann im Einzel­fall weiter nach hinten verschoben werden, die möglichen Nach­teile müssen hier besprochen werden.

Wie viele Bestrahlungen bekommt die Patientin in der Regel bei Brustkrebs?

Es gibt zwei Konzepte:

  1. Die Hypo­fraktionierung, in der Regel 16 Be­strahlungen, bedeutet gut drei Wochen Bestrahlung.
  2. Die Normo­fraktionierung in der Regel 28 Be­strahlungen, bedeutet gut fünf Wochen Bestrahlung.

Die Vorteile der Hypo­fraktionierung liegen in der verkürzten Behandlungs­dauer und der geringeren akuten Haut­reizung während der Therapie. Lang­fristig bietet jedoch die Normo­fraktionierung Vorteile, da das Risiko kosmetischer Be­einträchtigungen deutlich geringer ist.

Beide Methoden sind in Bezug auf die Tumor­kontrolle gleich effektiv. Hinsichtlich der Neben­wirkungen ist jedoch eine Verteilung auf mehr Sitzungen, wie bei der Normo­fraktionierung, vorteilhafter. Da sich die meisten Neben­wirkungen auf kosmetische Aspekte beschränken, aber eine kürzere Behandlungs­zeit für viele Patientinnen von großer Bedeutung ist, empfehlen wir, individuelle Wünsche, Bedürfnisse und zeitliche Verfüg­barkeit offen und früh­zeitig mit dem Arzt zu besprechen.

Darf die Strahlentherapie unterbrochen werden?

Ihre Strahlen­therapie sollte nach Möglichkeit nur in Aus­nahme­fällen unter­brochen werden, da selbst kurze Unter­brechungen von einer Woche erhebliche Nach­teile mit sich bringen können. Daher ist es wichtig, geplante Termine wie den Familien­urlaub im Vor­feld mit Ihrem Strahlen­therapeuten zu besprechen. Gemeinsam finden wir eine passende Lösung.

Gibt es spezielle Arbeitsmittel oder Therapien, die im DTZ Berlin zur Behandlung von Brustkrebs eingesetzt werden?

Im DTZ Berlin werden fortschrittliche Technologien und Therapien genutzt, um eine präzise Behandlung von Brust­krebs zu gewähr­leisten:

  • KI-unterstützte Planungs­prozesse für eine noch exaktere Strahlen­therapie, die die individuelle Anatomie und Tumor­lage jedes Patienten berücksichtigt.
  • KI-gestützte Bestrahlungs­kontrolle durch Systeme wie „Planning Adaptive“ und „AdaptBox“ von Thera­Panacera, die eine kontinuierliche Anpassung der Therapie in Echt­zeit ermöglichen.
  • Hoch­moderne Geräte, die eine optimale Behandlung garantieren und den neuesten medizinischen Standards entsprechen.
  • Optimale Anweisungen für den Patienten, die für einen reibungs­losen Behandlungs­ablauf und eine umfassende Haut­pflege während der Therapie sorgen.
  • Enge Kooperation mit spezialisierten Prostata­zentren, um eine ganz­heitliche und inter­disziplinäre Betreuung der Patienten zu gewähr­leisten.

Wie sieht die Bestrahlungsplanung im DTZ Berlin bei Brustkrebs aus?

Die Bestrahlungs­planung bei Brust­krebs im DTZ Berlin erfolgt nach einem strukturierten Ablauf:

  • Termin Planungs-CT: Die Untersuchung erfolgt in der gleichen Lagerung wie später die Behandlung.
  • Gleich­zeitig: Erfassung der Atem­kurve durch kontakt­lose Laser.
  • Analyse des CT’s durch KI, Erkennung von Risiko­organen und Bestrahlungs­gebieten.
  • Erstellung des Bestrahlungs­konzeptes durch den Arzt und sorgfältige Prüfung der KI Vorarbeit.
  • Erstellung des Bestrahlungs­planes durch den Physiker.
  • Inter­disziplinäre Plan­freigabe durch mindestens zwei Fach­ärzte und zwei Physiker
  • Verifikation des Plans
  • Erst­einstellung

Dieser präzise Prozess der Bestrahlungs­planung hat einen erheblichen Einfluss auf die Qualität und Sicher­heit der Behandlung. Die Patientin selbst ist dabei nicht direkt involviert – vertrauen Sie uns, denn wir verfügen über das not­wendige Know-how und modernste Technologien, um die best­mögliche Therapie für Sie sicher­zustellen.

Wie lange dauert eine Bestrahlungs-Sitzung bei Brustkrebs in der Regel und welche Kleidung sollte man tragen?

Eine Sitzung dauert 5 Minuten und der Ober­körper muss für die Be­strahlung frei sein.

Kann man Brustkrebs ohne Chemo und nur mit Bestrahlung behandeln?

Grund­sätzlich ersetzt kein Verfahren ein anderes. Eine Chemo­therapie schützt vor beginnender Tumor­ausbreitung in andere Organe und verbessert das OP-Ergebnis durch Schrumpfung des Tumors.
Die Strahlen­therapie schützt vor lokal Rezidiven in der Brust und dem Lymph­abfluss.

Was ist eine Boost-Bestrahlung?

Mehr Dosis bedeutet mehr Erfolg bei der Tumor­kontrolle. Gleich­zeitig steigt aber auch das Risiko für Neben­wirkungen. Mit einer lokalen Dosis Steigerung, dem sogenannten Boost lässt sich die Tumor­kontrolle steigern, ohne dass Neben­wirkungen klinisch relevant werden.

Welche Nebenwirkungen kann die Strahlentherapie bei Brustkrebs hervorrufen?

Akute und chronische Neben­wirkungen werden unterschieden.
Akute Neben­wirkungen, insbesondere eine Entzündung der Haut, entstehen durch verminderte Neu­bildung von Haut­zellen während der Bestrahlung. (Radio­gene Dermatitis). Diese Neben­wirkungen belasten oft die Patientinnen und lassen sich durch besondere Pflege jedoch deutlich mindern. Innerhalb von wenigen Wochen nach der Bestrahlung heilen akute Neben­wirkungen vollkommen aus.

Welche Spätfolgen kann die Strahlentherapie bei Brustkrebs verursachen?

Mögliche Spät­folgen der Strahlen­therapie können unter anderem Ver­narbungen der Lunge sein. Diese treten in der Regel nur im Bereich direkt neben der Brust­drüse auf und sind klinisch meist von geringer Bedeutung.

Ein weiteres Risiko ist die Entwicklung einer koronaren Herz­krankheit (KHK), primär, wenn das Herz während der Bestrahlung in den Strahlen­bereich gelangt. Um dieses Risiko zu minimieren, ist die Atem­gating-Technik von so entscheidender Bedeutung. Sie ermöglicht es, die Bestrahlung genau mit der Atem­bewegung zu synchronisieren, um das Herz zu schonen und die Belastung zu reduzieren.

Ab wann lässt sich der Erfolg der Strahlentherapie bei Brustkrebs beurteilen?

Der Erfolg der Strahlen­therapie kann nicht unmittelbar nach Abschluss der Behandlung fest­gestellt werden, sondern wird im Rahmen eines lang­fristigen Nach­sorgeplans überwacht. Dieser wird von dem Onkologen oder Gynäkologen fest­gelegt und um­fasst regel­mäßige Unter­suchungen und bild­gebende Verfahren über mehrere Jahre hinweg. Nur durch diese regel­mäßige Kontrolle lässt sich der Therapie­erfolg umfassend beurteilen und mögliche Rück­fälle früh­zeitig erkennen.

Wie hoch ist die Rückfallquote bei Brustkrebs nach der Strahlentherapie?

Das ist sehr individuell und von Fall zu Fall verschieden. Was die Medizin aktuell weiß: Ist das alle Frauen, ob im Früh­stadium oder Risiko­gruppe von der Strahlen­therapie profitieren.

Wie sieht die Nachsorge nach der Strahlentherapie bei Brustkrebs aus?

Die Nach­sorge nach einer Strahlen­therapie bei Brust­krebs spielt eine entscheidende Rolle, um den Therapie­erfolg langfristig zu sichern und mögliche Rück­fälle oder Spät­folgen früh­zeitig zu erkennen. Laut der S3-Leitlinie beginnt die Nach­sorge direkt nach Ab­schluss der Primär­therapie (Operation, Strahlen­therapie und/oder Chemo­therapie) und erstreckt sich über mindestens 10 Jahre.

Wie hoch ist die Lebenserwartung bei Brustkrebs?

Dank stetig verbesserter Therapien haben viele Frauen heut­zu­tage eine sehr hohe Lebens­erwartung, die oft der von nicht erkrankten Frauen entspricht – eine äußerst positive Entwicklung!

Um sicher­zustellen, dass Neben­wirkungen den Therapie­erfolg nicht beein­trächtigen, setzen wir bei der Strahlen­therapie auf modernste Technologien. Wir legen besonderen Wert auf die Schonung des Herzens und nutzen dafür hoch entwickelte Dosis­algorithmen, wie den Monte-Carlo-Algorithmus, die eine präzise und effektive Be­handlung ermöglichen.

Von der Terminvereinbarung bis zur Behandlung

Unsere 4 Schritte in der Übersicht

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1. Termin vereinbaren

Nehmen Sie mit uns telefonisch oder digital Kontakt auf und vereinbaren Sie einen ersten Termin.

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2. Erst­gespräch führen

In einem ausführlichen Gespräch werden mögliche Behandlungs­optionen besprochen


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3. Bestrahlungs-Behandlung

Ihre Bestrahlungs­sitzungen erhalten Sie über einen fest­gelegten Zeit­raum, jede Sitzung dauert nur wenige Minuten.

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4. Nachsorge­untersuchung

Nach Ihrer Strahlen­therapie führen wir eine Nach­sorge­untersuchung durch, um die Reaktion Ihres Körpers zu bewerten.

Unser Team

Bei uns finden Sie die besten Experten für Ihre Erkrankung.

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"Eine gute Strahlentherapie bietet modernste Therapie und fügt sich in EIN Team für den Patienten ein."

Dr. Matthias Lampe
Facharzt für Strahlentherapie
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"Das Vertrauen unserer Patienten gilt dem Arzt und nicht den Geräten."

Dr. Hendrik Herm
Facharzt für Strahlentherapie
Ärztlicher Leiter der DTZ Therapie am Frankfurter Tor