Vision Zero Cancer in der schwedischen Botschaft

Kampf gegen Krebs weltweit: Bei einem internationalen Gipfeltreffen diskutierten Experten aus Politik, Industrie und Medizin über die Herausforderung der globalen Krebsversorgung und die Rolle der Strahlentherapie.

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2025-05-02: Foto von Laurent Leksell, Member of the Board since 1972, Chairman since 2013[7] and CEO of ELEKTA between 1972-2005 (Link auf das Board von Elekta)

Globaler Gipfel gegen Krebs: Ein Luxusproblem der Industrienationen?

Bei einer Podiums­diskussion in der schwedischen Botschaft in Wien stand die globale Krebs­versorgung im Mittelpunkt, um eine faire Behandlung für alle zu gewährleisten.

WIEN - Krebserkrankungen stellen eine globale Herausforderung dar. In den Industrie­nationen sind die Heraus­forderungen groß, doch die Diskussion zwischen den ver­schiedenen Therapie­formen wie onko­logischer Chirurgie, Strahlen­therapie und internistischer Onkologie mit Chemo­therapie erscheint aus globaler Perspektive wie ein Luxus­problem. Angesichts einer Welt­bevölkerung von acht Milliarden Menschen, von denen knapp die Hälfte in Armut lebt, stellt die onkologische Ver­sorgung eine ganz andere Herausforderung dar.

ELEKTA, als Mitglied von Vision Zero Cancer, lud am 02. Mai in die schwedische Botschaft in Wien ein, um mit internationalen Experten diese Heraus­forderung im Kontext der ESTRO 2025 und ESTRO-HERO in den Fokus zu rücken. Neben Larry Leksell als Vertreter der ELEKTA Foundation und dem ELEKTA CEO Jonas Bolander als Vertreter der Industrie, nahmen inter­nationale Experten wie Professor May Abdel Wahab (IAEA) und Prof. Dr. Yolande Lievens (UZ Gent) an der Podiums­diskussion teil, mit Dr. Matthias Lampe als einem der Fach­experten auf der Bühne.

Ein zentraler Punkt der Diskussion war die Not­wendigkeit, Patienten weltweit einen fairen Zugang zu onkologischer Versorgung zu ermöglichen. Insbesondere die Strahlen ­therapie mit Hypo­fraktionierung und Stereo­taxie kann aufgrund der geringen Kosten pro Patient einen wichtigen Beitrag leisten. Ihr Einsatz wird jedoch durch das fehlende Fach­personal limitiert. Gleiches gilt für die Nuklidtherapie. Daher entwickelt die IAES das Programm „Rays of Hope“.

Letztlich lässt sich die Heraus­forderung Krebs nur durch Zusammen­arbeit aller Beteiligten – Politik, medizinische Experten, Industrie und Gesellschaft – bewältigen!

 

Weitere Informationen

Vision Zero Cancer 

Elekta Foundation 

Rays of Hope | IAEA  

Österreich, Wien - Sweden Abroad